Gesundheitsdaten von 4 Mio. Menschen in den USA geleakt – Probleme durch Programme von IBM (USA) entstanden

Mehr als 4 Mio. Menschen in USA, vor allem aus dem Bundesstaat Colorado, wurden von den zuständigen Behörden darüber informiert, dass Unbefugte am 28.05.2023 Zugang zur Verarbeitung ihrer Gesundheits-, Versicherten-, Anschriften-, Bank und weiteren Daten hatten und diese kopierten. Ursache war nach bisherigen Berichten vermutlich eine Sicherheitslücke in Programmen, die von IBM (USA) bereitgestellt wurden. Das vor Ort erscheinende Internet-Magazin KOAA News5 (übersetzt mit www.DeepL.com/Translator  berichtet am 12.08.2023:

Die Gesundheitsbehörde von Colorado…wurde vor kurzem über eine Datenschutzverletzung informiert, die sich auf eine unbestimmte Anzahl von persönlichen Daten und geschützten Gesundheitsinformationen auswirkt… Die Gesundheitsbehörde…hat eine interne Untersuchung eingeleitet, um festzustellen, ob in interne Systeme eingebrochen wurde. Mit Stand vom 13. Juni hat die Organisation festgestellt, dass keine Systeme von Colorado… von Unbefugten angegriffen wurden. Allerdings wurden Dateien, die von IBM in der MOVEit-Übertragungsanwendung verwendet werden, um den 28. Mai herum angegriffen und kopiert. Zu den Informationen, die möglicherweise von dem Angriff auf das MOVEit-Anwendungssystem betroffen sind, gehören

  • Patientennamen,
  • Sozialversicherungsnummern,
  • Medicaid-ID-Nummern, Medicare-ID-Nummern,
  • Geburtsdaten,
  • Wohnadressen und andere Kontaktinformationen,
  • demografische oder Einkommensinformationen,
  • klinische und medizinische Informationen (wie Diagnose/Zustand, Laborergebnisse, Medikamente oder andere Behandlungsinformationen) sowie
  • Krankenversicherungsinformationen…“

IBM ist ein Partnerunternehmen großer Krankenkassen in Deutschland bei deren elektronischen Patientenakten

Die Allgemeine Ortskrankenkassen (AOK) mit zusammen 22,53 Mio. Versicherten, die Techniker Krankenkasse (TK) mit 11,2 Mio. Versicherten, sowie die Barmer mit 8,69 Mio. Versicherten lassen ihre jeweiligen elektronischen Patientenakten (ePA) von Konsortien entwickeln, an denen die IBM Deutschland GmbH führend beteiligt ist. Dies ist einer Meldung auf der Homepage der Georg Thieme Verlag KG zu entnehmen.

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