Die elektronische Patientenakte (ePA) ist wie Ananas auf Pizza…

stellt die ZEIT in einem Beitrag vom 14.03.2025 fest und ergänzt: die einen feiern sie als geniale Idee, andere sehen darin ein absolutes No-Go“.

Der Sache trauen viele nicht, wird schon in der Überschrift des Beitrags erklärt: Nur jeder Zweite glaubt, dass seine Daten in der elektronischen Patientenakte sicher sind

Um daran die Feststellung anzuschließen: Kein besonders guter Start, wenn nur etwa jeder Zweite einem Instrument vertraut, das jetzt für alle eingeführt werden soll, sofern sie nicht widersprochen haben. Als es mit der elektronischen Akte noch nicht wirklich ernst war, schienen die Menschen ihr noch deutlich positiver gegenüberzustehen… Denkbar ist… dass die positive Stimmung erst vor Kurzem umgeschlagen ist: Ende vergangenen Jahres enthüllten Sicherheitsforscher und -forscherinnen auf dem Kongress des Chaos Computer Clubs gravierende Sicherheitslücken in der Patientenakte. Die Behauptung, dass die Patientenakte sicher sei, treffe nicht zu. Die für die Patientenakte verantwortliche Gematik – die zentrale Plattform für Digitalanwendungen im deutschen Gesundheitswesen – musste daraufhin die Sicherheitsarchitektur des Systems nachbessern… doch das System ist noch nicht aktiv. Von der Gematik wird der Beginn des zweiten Quartals als möglicher Termin für das Roll-out genannt: ‚Der genaue Termin steht noch nicht fest.‘“

Laut Bericht der ZEIT wird die Frage Wenn jetzt die elektronische Patientenakte für alle eingeführt wird: Haben Sie Vertrauen, dass Ihre Daten nicht in falsche Hände gelangen?“ von 42 % der Befragten mit Nein beantwortet. 


Wer sich seriös über die Risiken bei der Nutzung einer elektronischen Patientenakte (ePA) informieren möchte, wird bei widerspruch-epa.de gut beraten.

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