“Am Nasenring durch die Manege” – oder: Wie ein (Monopol-)Unternehmen Ärzt*innen bei der Installation der Konnektoren behandelt

Die Redaktion dieser Homepage erhielt von einem Praxis-ITler (irgendwo in Deutschland) eine neue umfangreiche Ausarbeitung, in der er neue Erfahrungen mit CompuGroup Medical (CGM) und Fragen an das Unternehmen, die gematik, die Kassen(zahn)ärztlichen Vereinigungen und das Bundesgesundheitsministerium bündelt. Der Beitrag ist hier im Wortlaut nachlesbar. Es werden eine Vielzahl von Kritikpunkten deutlich

  • an der technischen Infrastruktur der Gematik und
  • an den rechtlichen, organisatorischen und finanziellen Rahmenbedingungen für die Einführung der neuen Technik in einer (Zahn-)Arztpraxis.

Unter der Zwischen-Überschrift „Drum prüfe, wer sich ewig bindet“ zieht der Verfasser ein Fazit seiner bisherigen Erfahrungen: Ich rate generell zum Abwarten bis alle versprochenen Applikationen (Notfalldaten, eRezept, …) der TI betriebsbereit vorliegen. Ja, das wird dauern. Erst dann kann und sollte sich ein Arzt über die Integrationsfähigkeit der Telematik in seinen Praxisablauf informieren und mit den anderen digitalen Angeboten vergleichen, um nicht die Katze im Sack zu kaufen.

Nicht ausbezahlte Zuschüsse und 1% Honorarabzug wären mir das wert. Oder anders formuliert: Mit 1% Honorarabzug bleibt man Herr in der eigenen Praxis und bewahrt sich vor zusätzlichen Stress und weiteren Risiken (bspw. Haftungsrisiko: Notfalldaten? (*).” (S. 8)


Ein erster Erfahrungsbericht des Praxis-ITlers unter dem Titel “‘Des Kaisers neue Kleider’ – oder: Über die Erfahrungen beim Anschluss einer Zahnarztpraxis an die telematische Infrastruktur der Gematik” ist hier nachlesbar.

Beide Beiträge des Praxis-ITlers wurden vom Verfasser unter die Lizenz CC BY-NC-SA 3.0 gestellt.

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